Radar-Reichweite

Wie weit ein Radar ein Ziel erkennt — aus Sendeleistung, Antennengewinn, Radarquerschnitt und Empfängerempfindlichkeit.

Quelle: Skolnik, Radar Handbook · Gültig: Freiraum ohne Clutter

Radargleichung nach Skolnik

Betriebsfrequenz des Radars, 100 MHz bis 100 GHz

Spitzenleistung: Kfz-Radar ab 1 mW, Wetterradar bis 1 MW

Parabolantennen 30–50 dBi, Kfz-Radar 10–20 dBi

Effektive Rückstreufläche des Ziels

Kleinste noch auswertbare Empfangsleistung, typisch −90 bis −110 dBm

Wellenleiter, Duplexer, Signalverarbeitung — typisch 3 bis 10 dB

Radarquerschnitt aus der Referenztabelle
Maximale Reichweite

4,8 km

= 2,6 nmi

Entfernung, bei der das Echo gerade noch die Empfindlichkeitsschwelle erreicht

Wellenlänge

3,19 cm

λ = c / f

Empfangsleistung über der Entfernung

  • 1,0 km -62,9 dBm Detektierbarkeit: detektierbar
  • 10,0 km -102,9 dBm Detektierbarkeit: zu schwach
  • 50,0 km -130,9 dBm Detektierbarkeit: zu schwach
  • 100,0 km -142,9 dBm Detektierbarkeit: zu schwach
Pᵣ
Empfangsleistung des Echosin W
Pₜ
Sendeleistungin W
G
Antennengewinn (linear)in —
λ
Wellenlängein m
σ
Radarquerschnittin m²
R
Zielentfernungin m
L
Systemverluste (linear)in —
Radargleichung
Maximale Reichweite

Doppler und Pulsparameter

Positiv bedeutet Annäherung: f_d = 2 · v · f / c

Bestimmt die Entfernungsauflösung ΔR = c · τ / 2

Legt die eindeutige Reichweite R_u = c / (2 · PRF) fest

Doppler-Verschiebung

1,74 kHz

f_d = 2 · v · f / c

Entfernungsauflösung

149,9 m

ΔR = c · τ / 2, ohne Pulskompression

Eindeutige Reichweite

149,9 km

R_u = c / (2 · PRF)

Eindeutige Geschwindigkeit

±29km/h

v_u = λ · PRF / 4