Not- und Sicherheitsfrequenzen

Not-, Anruf- und Sicherheitsfrequenzen von See-, Flug- und Landfunk — als Nachschlagehilfe zum Lernen, ausdrücklich nicht als Betriebsdokument.

Grundlage: VO Funk Art. 30–34, GMDSS, ICAO Annex 10 · Einträge: See, Luft, Land, Satellit

Lernziele

  • die Notfrequenzen von See-, Flug- und Landfunk den jeweiligen Diensten zuordnen
  • den Aufbau des GMDSS mit DSC-Alarmierung und anschließendem Sprechverkehr beschreiben
  • erklären, warum 121,5 MHz und 243 MHz zusammengehören
  • die Rolle der 406-MHz-Baken im Cospas-Sarsat-System einordnen
  • Jedermannfunk von behördlichem Sicherheitsfunk abgrenzen

Systematik

Warum es feste Notfrequenzen gibt #

Ein Notruf nützt nur, wenn jemand zuhört. Deshalb hat die internationale Gemeinschaft Frequenzen festgelegt, auf denen dauerhaft Empfangsbereitschaft besteht und auf denen nichts anderes gesendet werden darf. Diese Frequenzen sind in der Vollzugsordnung für den Funkdienst verankert und weltweit dieselben — ein Schiff kann seinen Notruf absetzen, ohne die nationalen Regeln des Küstenstaates zu kennen.

Historisch begann das mit 500 kHz: Über Jahrzehnte war das die Not- und Anruffrequenz der Seefunktelegrafie, zweimal stündlich galten dreiminütige Funkstillezeiten, in denen alle Stationen nur zuhörten. Heute übernimmt digitale Technik die Wache — der digitale Selektivruf alarmiert gezielt und übermittelt Kennung, Notfallart und Position, der Sprechverkehr folgt erst danach.

Frequenztabelle #

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Not-, Anruf- und Sicherheitsfrequenzen

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Frequenzen für Not-, Anruf- und Sicherheitsverkehr, sortiert nach Frequenz.
FrequenzBezeichnungBereichZweckBetriebsart
500,0 kHz500 kHz — historische Seenot-Telegrafiefrequenz Über Jahrzehnte die weltweite Not- und Anruffrequenz der Seefunktelegrafie; hier wurde das Notzeichen SOS gesendet. Zweimal stündlich galten dreiminütige Funkstillezeiten, in denen alle Stationen nur zuhörten. Mit der vollständigen Einführung des GMDSS zum 1. Februar 1999 endete die Wachpflicht.Seefunk historischTastung eines gedämpften bzw. später ungedämpften Trägers (A1A/A2A)
518,0 kHzNAVTEX 518 kHz — internationale Sicherheitsmeldungen Automatischer Empfang von Navigations- und Wetterwarnungen in englischer Sprache. Ergänzend dienen 490 kHz für landessprachliche und 4209,5 kHz für zusätzliche Aussendungen.SeefunkSicherheit und WarnungSchmalband-Direktdruckverfahren (F1B), 100 Baud
2,182 MHz2182 kHz — MF-Not- und Anruffrequenz (Sprechfunk) Sprechfunk-Notfrequenz für die Küstenschifffahrt mit Reichweiten von etwa 150 Seemeilen über die Bodenwelle. Auch nach Einführung der digitalen Notalarmierung weiterhin für den anschließenden Sprechverkehr vorgesehen.Seefunk NotrufEinseitenband, oberes Seitenband (J3E)
2,188 MHz2187,5 kHz — DSC-Notalarmierung MF Digitaler Notruf im Mittelwellenbereich. Die Aussendung enthält die Kennung des Schiffes, die Notfallart und, sofern angeschlossen, die aus dem Navigationsempfänger übernommene Position.Seefunk NotrufDigitaler Selektivruf (F1B), Frequenzumtastung
3,760 MHz · 7,110 MHz · 14,300 MHz · 18,160 MHz · 21,360 MHzNotfunk-Anruffrequenzen im Amateurfunk (Region 1) Die IARU hat je Band eine Frequenz als Schwerpunkt für Not- und Katastrophenfunk benannt: 3760, 7110, 14300, 18160 und 21360 kHz. Sie sind nicht gesperrt, sollen im Ereignisfall aber freigehalten werden.AmateurfunkAnruf und VerkehrsaufnahmeEinseitenband (J3E)
4,125 MHz · 6,215 MHz · 8,291 MHz · 12,290 MHz · 16,420 MHzHF-Sprechfunk-Notfrequenzen 4125 / 6215 / 8291 / 12290 / 16420 kHz Sprechfunkkanäle für den Not- und Sicherheitsverkehr nach erfolgter Alarmierung. 4125 kHz wird zusätzlich als Ergänzung zu 2182 kHz genutzt und auch von Luftfahrzeugen in Seenotfällen mitgehört.Seefunk NotrufEinseitenband, oberes Seitenband (J3E)
4,208 MHz · 6,312 MHz · 8,415 MHz · 12,577 MHz · 16,805 MHzHF-DSC-Notfrequenzen 4207,5 / 6312 / 8414,5 / 12577 / 16804,5 kHz Fünf über die Kurzwellenbänder verteilte Kanäle für die digitale Notalarmierung auf großer Fahrt. Da die nutzbare Frequenz von Tageszeit und Ionosphäre abhängt, wird ein Notruf üblicherweise auf mehreren dieser Kanäle nacheinander abgesetzt.Seefunk NotrufDigitaler Selektivruf (F1B)
26,565–27,405 MHzCB-Funk Deutschland: 26,565 bis 27,405 MHz (80 Kanäle) Die Kanäle 1 bis 40 zwischen 26,965 und 27,405 MHz sind europaweit harmonisiert; Deutschland stellt darunter zusätzlich die Kanäle 41 bis 80 zwischen 26,565 und 26,955 MHz bereit, dort ist nur FM erlaubt. Kanal 9 gilt als Notrufkanal, Kanal 19 als Fernfahrerkanal.JedermannfunkAnruf und VerkehrsaufnahmeFM, AM und SSB je nach Kanal, 10 kHz Raster
74,215–87,255 MHzAnaloges BOS-4-m-Band 74,215 bis 87,255 MHz Historischer Fahrzeugfunkbereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Wird durch den Digitalfunk abgelöst, war aber in einzelnen Ländern und für Sonderanwendungen lange parallel in Betrieb.Landfunk und BOS historischSchmalband-Frequenzmodulation
117,975–137 MHzVHF-Flugfunkband 117,975 bis 137,000 MHz Sprechfunkband der zivilen Luftfahrt. Das ursprüngliche Raster von 25 kHz wurde in Europa wegen Kanalknappheit auf 8,33 kHz verdichtet; die Amplitudenmodulation bleibt erhalten, weil sich gleichzeitig sendende Stationen dabei als hörbare Störung bemerkbar machen statt sich zu verdecken.FlugfunkAnruf und VerkehrsaufnahmeAmplitudenmodulation (A3E)
121,500 MHz121,500 MHz — internationale Luftfahrt-Notfrequenz Weltweite Not- und Anruffrequenz des zivilen Flugfunks, oft als Wachfrequenz mitgehört. Ältere Notsender strahlten hier einen auf- und abschwellenden Ton ab; seit Februar 2009 wertet das Satellitensystem diese analogen Signale nicht mehr aus, für die Nahbereichspeilung bleibt die Frequenz aber in Gebrauch.Flugfunk NotrufAmplitudenmodulation (A3E)
144,800 MHzAPRS-Baken 144,800 MHz (Region 1) Gemeinsame Frequenz für Positions-, Wetter- und Kurznachrichtenbaken. In Übungslagen und bei Katastrophenfunk dient sie der Lagedarstellung.AmateurfunkÜberwachungAFSK 1200 Bit/s auf FM (AX.25)
149,025 MHz · 149,038 MHz · 149,050 MHz · 149,088 MHz · 149,100 MHz · 149,113 MHzFreenet (nur Deutschland): 6 Kanäle zwischen 149,025 und 149,1125 MHz Nationale Besonderheit im VHF-Bereich mit sechs nicht zusammenhängenden Kanälen: 149,0250 / 149,0375 / 149,0500 / 149,0875 / 149,1000 / 149,1125 MHz. Höchstens 500 mW Strahlungsleistung, keine Nutzung außerhalb Deutschlands.JedermannfunkAnruf und VerkehrsaufnahmeSchmalband-Frequenzmodulation, 12,5 kHz Raster
156,300 MHzUKW-Kanal 6 (156,300 MHz) — Verkehr mit Rettungsmitteln Vorrangig für die Verständigung zwischen Schiffen, Seenotrettungseinheiten und Luftfahrzeugen bei Suchaktionen.SeefunkSicherheit und WarnungSchmalband-Frequenzmodulation (G3E)
156,525 MHzUKW-Kanal 70 (156,525 MHz) — DSC-Notalarmierung Ausschließlich für den digitalen Selektivruf reserviert; Sprechfunk ist hier nicht zulässig. Ein Tastendruck löst einen codierten Notruf an alle Stationen in Reichweite aus.Seefunk NotrufDigitaler Selektivruf (G2B)
156,650 MHzUKW-Kanal 13 (156,650 MHz) — Schiffssicherheitsverkehr Direkte Absprachen zwischen Schiffsführungen zur Vermeidung von Nahbereichskollisionen, insbesondere in engen Fahrwassern.SeefunkSicherheit und WarnungSchmalband-Frequenzmodulation (G3E)
156,800 MHzUKW-Kanal 16 (156,800 MHz) — Not-, Dringlichkeits- und Anrufkanal Der wichtigste Sprechfunkkanal der Seeschifffahrt: hier werden Notrufe abgesetzt und Verbindungen aufgebaut, die anschließend auf einen Arbeitskanal wechseln. Küstenfunkstellen und viele Schiffe halten dauerhaft Hörbereitschaft.Seefunk NotrufSchmalband-Frequenzmodulation (G3E)
161,975 MHzAIS 1 (161,975 MHz) Erster Kanal des automatischen Schiffsidentifizierungssystems. Schiffe senden zyklisch Kennung, Position, Kurs und Geschwindigkeit; die Sendezeitpunkte werden über eine gemeinsame Zeitbasis koordiniert, sodass sich die Stationen nicht gegenseitig überschreiben.SeefunkÜberwachungGMSK, Zeitschlitzverfahren (SOTDMA), 9600 Bit/s
162,025 MHzAIS 2 (162,025 MHz) Zweiter AIS-Kanal. Die Nutzung zweier Kanäle erhöht die Kapazität und erlaubt regional unterschiedliche Zuweisungen.SeefunkÜberwachungGMSK, Zeitschlitzverfahren (SOTDMA), 9600 Bit/s
243,000 MHz243,000 MHz — militärische Notfrequenz Genau die doppelte Frequenz von 121,5 MHz, wodurch sich ältere Sender mit geringem Aufwand für beide Bereiche auslegen ließen. Wachfrequenz des militärischen UHF-Flugfunks.Flugfunk NotrufAmplitudenmodulation (A3E)
380–385 MHzBOS-Digitalfunk TETRA, Uplink 380 bis 385 MHz Senderichtung der Handsprech- und Fahrzeugfunkgeräte im bundesweiten Digitalfunknetz der Sicherheitsbehörden.Landfunk und BOSSicherheit und Warnungπ/4-DQPSK, vier Zeitschlitze je 25-kHz-Träger
390–395 MHzBOS-Digitalfunk TETRA, Downlink 390 bis 395 MHz Senderichtung der Basisstationen. Der Duplexabstand von 10 MHz erlaubt gleichzeitiges Senden und Empfangen im Endgerät.Landfunk und BOSSicherheit und Warnungπ/4-DQPSK
406–406,1 MHz406,0 bis 406,1 MHz — COSPAS-SARSAT-Notfunkbaken Digitale Notfunkbaken für Luftfahrt, Seefahrt und Personen senden hier eine eindeutige Kennung, die über eine Datenbank dem Fahrzeug oder der Person zugeordnet ist. Satelliten im niedrigen und geostationären Orbit sowie Nutzlasten auf Navigationssatelliten empfangen die Bursts und leiten sie an die Rettungsleitstellen weiter.Satellitengestützt NotrufPhasenmodulierte Datenaussendung, Burst alle 50 Sekunden
406,1–410 MHzBOS-Digitalfunk, Direktbetrieb 406,1 bis 410 MHz Betrieb ohne Netzinfrastruktur, direkt von Gerät zu Gerät. Dient als Rückfallebene bei Netzausfall sowie für den Nahbereich an der Einsatzstelle.Landfunk und BOSSicherheit und Warnungπ/4-DQPSK
446,006–446,194 MHzPMR446: 446,00625 bis 446,19375 MHz Anmeldefreier Jedermannfunk mit 16 Kanälen und höchstens 500 mW Strahlungsleistung; feste Antennen sind nicht zulässig. Praktische Reichweiten liegen im offenen Gelände bei wenigen Kilometern.JedermannfunkAnruf und VerkehrsaufnahmeSchmalband-FM (analog) bzw. 4-FSK (digital), 12,5 kHz Raster
1,030 GHz1030 MHz — Abfrage von Transpondern (Mode A/C/S) Auf dieser Frequenz senden Sekundärradaranlagen und Kollisionswarnsysteme ihre Abfragen. Der Bordtransponder antwortet auf einer anderen Frequenz, wodurch die Antwort deutlich stärker ist als ein passives Radarecho.FlugfunkÜberwachungPulsmodulation, Pulspaare bzw. Mode-S-Abfragen
1,090 GHz1090 MHz — Transponderantwort und ADS-B Antwortfrequenz der Bordtransponder. Beim automatischen Positionsbericht sendet das Luftfahrzeug seine aus der Satellitennavigation gewonnene Position auch unaufgefordert aus, sodass sie von Bodenstationen und anderen Flugzeugen empfangen werden kann.FlugfunkÜberwachungPulspositionsmodulation, 1 Mbit/s (Extended Squitter)

Seefunk und GMDSS #

Das Weltweite Seenot- und Sicherheitsfunksystem GMDSS verbindet Funk, Satelliten und Ortung zu einem System, in dem jeder Notruf mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Rettungsleitstelle erreicht. Die Ausrüstungspflicht richtet sich nach dem Seegebiet A1 bis A4 — also danach, wie weit ein Schiff von der Küste entfernt fährt.

Kanal 16 (156,8 MHz)
UKW-Not- und Anrufkanal für den Sprechverkehr in Küstennähe.
Kanal 70 (156,525 MHz)
Ausschließlich digitaler Selektivruf; hier läuft die Alarmierung, nicht das Gespräch.
2182 kHz
Not- und Anruffrequenz im Grenzwellenbereich, Reichweite über die Bodenwelle.
2187,5 kHz und die HF-Kanäle
Digitale Alarmierung auf Mittel- und Kurzwelle für Fahrt außerhalb der UKW-Reichweite.
NAVTEX 518 kHz
Automatischer Empfang von Warn- und Wettermeldungen als Fernschreiben.
AIS 161,975 / 162,025 MHz
Automatische Meldung von Kennung, Position und Kurs; auch für Seenotbaken genutzt.

Zum System gehört die MMSI, eine neunstellige Kennung jeder Seefunkstelle. Ein DSC-Notalarm überträgt sie zusammen mit der Position aus dem Navigationsempfänger — die Leitstelle weiß damit sofort, wer wo in Not ist, noch bevor ein Wort gesprochen wurde.

Flugfunk: 121,5, 243 und 406 MHz #

Der zivile Flugfunk arbeitet zwischen 118 und 137 MHz mit Amplitudenmodulation. Das ist kein Rückstand, sondern Absicht: Bei AM überlagern sich zwei gleichzeitig sendende Stationen hörbar, während FM durch den Mitnahmeeffekt die schwächere vollständig unterdrücken würde. Der Lotse merkt so, dass zwei Luftfahrzeuge gleichzeitig gesprochen haben.

Die zivile Notfrequenz ist 121,5 MHz, die militärische 243 MHz — genau das Doppelte. Der Zusammenhang ist historisch praktisch: Eine Aussendung auf 121,5 MHz erzeugt eine Oberwelle bei 243 MHz, und viele ältere Baken sendeten bewusst auf beiden Frequenzen. Seit 2009 werden Notrufe der Satellitensysteme jedoch nur noch auf 406 MHz ausgewertet.

Die 406-MHz-Baken des Systems Cospas-Sarsat senden eine kodierte Kennung mit hoher Leistung in kurzen Impulsen. Satelliten empfangen sie, bestimmen die Position über die Dopplerverschiebung oder übernehmen die von der Bake mitgesendete Satellitenposition und leiten die Meldung an die zuständige Rettungsleitstelle weiter. 121,5 MHz dient dabei nur noch als Peilfrequenz für die letzten Kilometer.

Rettungskette Cospas-Sarsat

Glieder der Rettungskette und Kennwerte des Segments MEOSAR — mittlere Umlaufbahn
GliedBedeutung
BakeEPIRB, ELT oder PLB auf 406 MHz
SatellitLEOSAR, MEOSAR oder GEOSAR
LUTLocal User Terminal — Bodenstation
MCCMission Control Centre
RCCRescue Coordination Centre — Rettungsleitstelle
SAR-EinheitSeenotrettungskreuzer, Hubschrauber, Bergwacht
Bahnhöhe23.222 km
Umlaufzeit844,7 min
Signallaufzeit im Zenit77,46 ms
Dopplerverschiebung auf 406 MHz±4,97 kHz
Aussendungen je Stunde72
50 s

Nennwert 50 s mit Zufallsanteil, damit sich zwei Baken nicht dauerhaft überdecken.

Dopplerverschiebung auf 406 MHz

±4,97 kHz

geht als Frequenzmessung in die Mehrsatellitenortung ein

Signallaufzeit Bake → Satellit

77,46 ms

im Zenit, 23.222 km

Die Breite der Glieder ist schematisch und trägt keine Zeitachse. Belegt sind nur Bakenparameter (Cospas-Sarsat C/S T.001: 406,0 MHz bis 406,1 MHz, Aussendung rund 0,44 s), die aus der Bahnhöhe folgenden Größen und die MEOSAR-Anforderung an die Ortung. Peilfrequenz 121,5 MHz nach ITU RR Appendix 15.

Landfunk: BOS und Jedermannfunk #

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nutzen in Deutschland ein bundesweites TETRA-Digitalfunknetz um 380 bis 395 MHz. Es kennt den Netzbetrieb über Basisstationen (TMO) und den Direktbetrieb zwischen Geräten (DMO), arbeitet verschlüsselt und ordnet die Teilnehmer in Rufgruppen. Die früheren analogen Bänder um 84 bis 87 MHz und 165 bis 174 MHz sind weitgehend abgelöst.

Für alle nutzbar sind dagegen die Jedermannfunk-Anwendungen: PMR446 mit 0,5 W ERP im 446-MHz-Bereich, CB-Funk mit 40 Kanälen um 27 MHz und Freenet auf sechs Kanälen um 149 MHz. Sie brauchen keine Zuteilung im Einzelfall, unterliegen aber Grenzwerten für Leistung und Antenne — und sie sind ausdrücklich kein Ersatz für einen Notruf.